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Der Artikel der Ruhr-Nachrichten zur Projektwoche |
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Schillers Sprache und Einsteins Genie bewerten Leonie Mattukat (links als der Dichter) und Nina Hesse (als der Physiker) mit einem bescheidenen „na ja“. Doch die Art der Unterrichts hat den Reinders-Realschülerinnen sehr gut gefallen. RN-FOTOS: Bandermann |
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Warum Lehrer relativ gut sind |
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Physik trifft Sprache: „Einstein schillert“ in der Marie-Reinders-Realschule |
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Hörde • Schiller zum Gähnen und Einstein zu anstrengend? Von wegen! Zum 200. Todestag des Dichters und zum 50. Todestags des Denkers im Jahr 2005 hat die Marie-Reinders-Realschule beide Genies in ein Projekt gesteckt und das gestern stolz präsentierte Ergebnis „Einstein schiller(t)" genannt. Einsteins berühmte Relativitätstheorie ist kinderleicht erklärt. Findet die 10-jährige Daniela Bohländer aus der 5c von Nicole Willner. Das mit der Relativitätstheorie geht so: „Wenn Einstein aus dem Haus geht und bis 10 zählt, kommt er bis zum Metzger, nochmal bis 10 bis zu einem Mädchen und nochmal bis 10 bis zum Gemüsestand. Wenn er dann 10 mal bis 10 gezählt hat, dann ist er an seinem Labor“, schildert Daniela schillernd die bunte Bildergeschichte. „Wenn er aber nicht zu Fuß geht, sondern mit dem Auto fährt, dann kann er nur einmal bis 10 zählen und ist sofort am Labor. Also: gleiche Strecke, aber schneller - und das nennt man dann relativ.“ |
Sagt sie und führt den staunenden Besucher sogleich an den Schiller-Stand, wo Wilhelm Tells Landvogt soeben in einem Schuhkarton stirbt. . In 10 schlauen Bühnenbildern hat Danielas Projektgruppe Schillers berühmten Schweizer inszeniert. Wieviel Arbeit und Liebe in das Ergebnis investiert wurde, ist alles andere als relativ - es ist beeindruckend. Schillers Vor- ist Renés Nachname. Der 15-jährige aus der 9b von Klaus Kemke zeigte sich am Präsentationstag beeindruckt von Schillers „alter" Sprache, deren „tiefer Hintergrund auch auf unsere Gegenwart noch zu übertragen“ sei. Nina Hesse und Leonie Mattukat - beide 15 und beide aus Marion Trinkaus' 10b - mochten sich weder mit Schiller noch mit Einstein anfreunden, bescheinigten hren Lehrerinnen und Lehrern aber einen „sehr guten Projektunterricht“ Auch langweilige Themen würden n ihrer Realschule „immer gut aufbereitet". Leonies folgenden Satz wird das Kollegium wohl in Marmor meißeln: „Die Lehrer sind okay, an kann nicht meckern.“ Was relativ gut klingt. • ban |
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Auch René aus der 9b und Daniela aus der 5c präsentierten gestern die Ergebnisse der Projektwoche. |
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