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Dortmund - Hörde ein Stadtteil im Wandel |
Teil 1: Die Schule wird umgebaut |
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Die Marie-Reinders-Realschule, im Jahre 1901 von Marie Reinders für begabte Mädchen gegründet und bis zum Jahr 1971 älteste Mädchen-Mittelschule Westfalens, ist heute eine von vierzehn koedukativen Realschulen in städtischer Trägerschaft. Da die Raumsituation vor Ort und die Zügigkeit der Schule viele Jahre lang begrenzt war, fanden in jedem Jahr nur ein Teil der an der Schule angemeldeten Kinder auch einen Platz in der Jahrgangsstufe 5. Der Wendepunkt in der spannenden und wechselvollen Geschichte der traditionsreichen Schule wurde im Jahr 2001 gesetzt, als der Rat der Stadt Dortmund sowohl der Erhöhung der Zügigkeit als auch der dringend erforderlichen und von vielen Eltern gewünschten Erweiterung der Schule zustimmte und nicht nur einen Neubau des Fachtraktes, sondern auch die vollständige Sanierung des bestehenden Hauptgebäudes und die Neugestaltung der Schulhofflächen beschloss. Aufwändige und äußerst umfangreiche Bauarbeiten erforderten den Aus- und Umzug einer ganzen Schule mit über 500 Schülerinnen und Schülern, 30 Lehrkräften und der kompletten Verwaltung sowie eine zweieinhalbjährige Auslagerung aller Klassen in ein 700 Meter entferntes 'Containerdorf' auf dem Schulhof einer anderen Hörder Schule. Im November 2004/2005 sind wir endgültig an unseren Schulstandort Hochofenstraße zurückgekehrt und gestalten gemeinsam Schule in aufwändig restaurierten Klassenzimmern, neuen, hervorragend ausgestatteten Fachräumen und einem kindgerechten, liebevoll geplanten Schulhof auf mehreren Ebenen für unsere kleinen und großen Schülerinnen und Schüler. |