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"CHEMIE entdecken" 2007/08:

Urkunden bei "Mono-Poly?!"

 

Dieser Text ist den vom 30.01.2009 entnommen:

Schüler experimentierten in der Freizeit

Chemieklassen nahmen an Landeswettbewerb
 „Chemie entdecken" teil

 

Hörde * Was machen Kinder schon mit alten Joghurtbechern, Zucker und Alufolie? ... sicherlich nicht dasselbe, wie die Schüler der Marie-Reinders-Realschule. Denn dort hat die Teilnahme am Experimentalwettbewerb „Chemie entdecken" Tradition. Für sich entdeckt haben die Schüler die Chemie allerdings schon vorher, alle belegen sie als Hauptfach.

Und der Erfolg kann sich sehen lassen: Die Chemielehrerinnen Elke Mustroph und Tina Beckmannshagen waren gestern ziemlich stolz, knapp 50 Urkunden für eine erfolgreiche Teilnahme an die Schüler überreichen zu können.

Kunststoff-Versuch

Die Aufgabe, die es zu lösen galt, stand unter dem Motto „Mono-Poly?!" und war ziemlich anspruchsvoll. Und hier kamen die Joghurtbecher zum Einsatz: Die Schüler der Klassen fünf bis zehn mussten mit Kunststoff experimentieren und Fragen beantworten. „Die Versuche waren sehr zeitaufwändig. 

Die Kinder mussten die Entwicklung des Versuchs vier Stunden . beobachten, weil das Material in den Backofen musste. Meine Schüler haben sie größtenteils in ihrer Freizeit gemacht", erzählte Tina Beckmannshagen.

Bedingung für die Teilnahme an dem Wettbewerb ist auch, dass die Kinder die Fragen allein beantworten und nach dem Experiment ein mehrseitiges Protokoll darüber verfassen.

Mit Auszeichnung

Am meisten freute sich gestern wohl Verena Gebhardt aus der 7. Klasse. Sie hat mit „ausgezeichnetem Erfolg" teilgenommen. Das heißt, sie gehört zu den Landesbesten und bekam eine Einladung zur Universität Köln, wo sie sich einen Experimentiervortrag ansehen darf und sich ein Geschenk abholen kann. Ebenfalls klar über dem Durchschnitt lagen die Ergebnisse von Daniela Bohländer, Johanna Gebhardt, Max von Diepenbroick-Grüter und Pegah Tajalli.  nas

 

Die Chemielehrerinnen Elke Mustroph (2. von links) und Tina Beckmannshagen (4. von links) im Chemieraum. Verena Gebhardt (3. von links) bestand mit Auszeichnung. RN-Foto Schöler

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