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BWO - Neue Brücken in den Beruf |
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80 Jugendliche der Hörder Marie-Reinders-Realschule lernten im Restaurant „Overkamp“ Benimmregeln mit Blick auf die Berufsausbildung Der „Knigge“ im Kopf macht Bewerbungsgespräche leichter
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Wichlinghofen. Bundesagentur für Arbeit und Unternehmensverbände bauen „Neue Brücken in den Beruf'. 15 000 Jugendliche profitierten bisher von dem Gemeinschaftsprojekt - etwa bei Benimm-Kursen. Auch 80 Marie-Reinders- Realschüler kennen jetzt die Knigge-Regeln. Gestern lernten die Schülerinnen und Schüler im gediegenen Ambiente des Hauses Overkamp so ziemlich alles, was man in Sachen Benimmregeln im Berufs- und Privatleben wissen sollte. Die 26-jährige Diplom-Pädagogin Eva-Maria Kolar vermittelte Jugendlichen aus der Jahrgangsstufe 10 der Realschule mit Rollenspielen, Partnerinterviews, Quiz-Fragen und Präsentationen „die Standards“. Und die sind wichtig - gerade beim ersten Kontakt mit möglichen Arbeitgebern beim Vorstellungsgespräch. Denn in dieser Situation kann der Kandidat viel falsch machen. Eine Kardinalfrage: |
80
Schülerinnen und Schüler aus Hörde lernten im Gasthaus Overkamp die |
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„Wie erzeuge ich Sympathien?“, erläutert Seminarleiterin Kolar. Wichtig: Gestik und Mimik, also aufrechte Körperhaltung, fester Händedruck und freundliches Auftreten. Schon die Begrüßung muss stimmen. Offen sollen die Schüler beim Vorstellungsgespräch wirken, gleichzeitig selbstbewusst, aber ohne dabei Hierarchien zu ignorieren. Ein Muss: das gepflegte Äußere. Und Pünktlichkeit. Das hört sich nach einer Selbstverständlichkeit an - ist es aber nicht, wie Eva-Maria Kolar weiß. Sie kommt frisch von der Uni, hat erst ein Dutzend Benimm-Seminare gegeben, aber bereits recht unterschiedliche Erfahrungen gesammelt. „Das ist immer sehr abhängig von der Schule und dem Einzugsgebiet.“ Dabei gehörten die Jugendlichen der Marie-Reinders-Realschule zu den |
unproblematischen Fällen: Die traten nicht nur in angemessener Kleidung zum Benimm- Seminar an, sondern hatten offenkundig auch ihren Spaß am Erlernen von modernen Umgangsformen und traditionellen Knigge-Regeln. „Das Benehmen ist extrem wichtig. Die Umgangsformen sind das Entrée”, betont auch Michael Bartilla, Fachbereichsleiter bei der Agentur für Berufsbildung (AfB), die für die Unternehmensverbände Dortmund die Trägerschaft des Projekts übernommen hat. Hauptziel: „Warteschleifen vermeiden“, also den direkten Übergang von der Schule in die Berufsausbildung fördern. Und Stefan Kulozik, Vorsitzender der Geschäftsführung der Agentur für Arbeit Dortmund, verweist auf „die drei wesentlichen Aspekte" im Zuge der Stärkung von Jugendlichen. Die Module: eine Potentialanalyse zu Beginn, dann die Simulation von Einstellungstests - und schließlich der „Kommunikationsknigge“. cc |
INFO
Projekt seit 2007
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