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Abschied aus der Hochofenstraße |
Elternbrief Nr. 3 - 2007/08 Seite 2 |
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DORIS FOCK Marie-Reinders-Realschule Hörde, im Juni 2008 |
| Liebe Eltern, sehr geehrte Damen und Herren! Zum letzten Mal halten Sie heute einen Elternbrief von mir in den Händen; denn wie Sie von Ihren Kindern gehört haben, werde ich die Marie-Reinders-Realschule zum Ende des Schuljahres verlassen und nach 19 Jahren die Leitung dieser alten, traditi- onsreichen Schule abgeben. Als ich im September 1989 nach Hörde kam, stand der Stadtteil durch die Krise der Stahlindustrie vor Problemen gewaltigen Ausmaßes, die sich in allen Bereichen städ- tischen Lebens in diesem Vorort bemerkbar machten und große Teile der Bevölke- rung berührten. Auch die Schule in der Hochofenstraße stand 'mit dem Rücken zur Wand' und drohte auf Grund der großen Konkurrenz der umliegenden 5 südlichen Realschulen auszubluten. Vordringlichste Aufgabe aller für die Stadt Dortmund und den Standort Hörde ver- antwortlichen Entscheidungsträger war es deshalb, Visionen für einen ganzen Stadt- teil zu entwerfen und den Menschen vor Ort Perspektiven aufzuzeigen, die Mut auf eine gute Zukunft machen und Lust auf ein anspruchsvolles Leben und Arbeiten in Hörde wecken. Und an dieser Stelle möchte ich, die ich nur für einen kleinen Teil des schulischen Lebens in Hörde verantwortlich tätig gewesen bin, der Stadt Dortmund und der Bezirksvertretung Horde zum Schluss noch einmal ganz herzlich danken. Sie haben federführend dazu beigetragen, dass die enorme städtebauliche Herausforde- rung, die mit Phönix-West und Phönix-Ost verbunden ist, realisiert wird und damit in Hörde Arbeitsplätze entstehen, die nicht nur qualifizierte Bildungsprofile erfordern, sondern auch höhere Einkommensstrukturen ermöglichen und eine stärkere Kauf- kraft im Stadtteil binden werden. Damit verbunden ist mein weiterer Dank an die Entscheidungsträger der Stadt Dort- mund, dass sie in den zurückliegenden Jahren unserer schulischen Arbeit in der Hochofenstraße immer vertraut und im Jahre 2001 sowohl der Erhöhung der Zügig- keit als auch der dringend erforderlichen und von vielen Eltern gewünschten Erweite- rung der Schule zugestimmt und im Rat der Stadt Dortmund nicht nur einen Neubau des Fachtrakts, sondern auch die vollständige Sanierung des Hauptgebäudes und die Neugestaltung des Schulhofs unterstützt haben - eine Tatsache, die uns vor Ort mit Freude und einem großen Gefühl des Dankes erfüllt. Heute stellt die Schule mit ihren architektonisch ansprechenden Gebäuden, ihrer hervorragenden Ausstattung und den kindgerechten Spielflächen einen Lichtblick in der Hochofenstraße dar und erhält große Wertschätzung durch die Bevölkerung weit über die Grenzen Hördes hinaus. Sie ist für die hier und anderswo lebenden Men- schen ein Zeichen des Aufbruchs und der Hoffnung auf einen bald wieder pulsieren- den, lebens- und liebenswerten Stadtteil. |