Der
Gala-Abend der Ehemaligen |
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Wir geben hier den Artikel
der Ruhr-Nachrichten vom Montag, 21.05.
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| Überfüllter Saal beim Ehemaligentreffen der Marie-Reinders Schule |
| Hörde • "Die Grenzen, die der Mann der Frau gezogen hat, darf sie nicht überschreiten." Doris Fock, Schulleiterin der Marie-Reinders Realschule, erinnerte beim Ehemaligentreffen mit diesem Zitat an die Ursprünge ihrer Schule. | Wie selbstverständlich scheint es dann, dass Ruth Böhme, Jahrgang 1927, fröhlich bekundet, "Frau sein ist etwas Köstliches!" Sie gehörte zu den Mädchen, die nach der Volksschule auch die höheren Klassen der Marie-Reinders Realschule mit angeschlossener Berufsausbildung besuchen durfte. |
| Genau hundert Jahre ist es her, als die Frauenrechtlerin Marie Reinders sich Anfang des 20. Jahrhunderts gegen Politik und überholte Gesellschaftsnormen durchsetzte und die erste Mädchen-Mittelschule in Westfalen gründete. Das Recht aller Frauen auf Arbeit begann mit dem Recht auf Bildung. Somit wurde das "Projekt" Mädchen-Realschule zum Inbegriff für Emanzipation und Gleichberechtigung. |
Zur großen Gala im Mönchsgarten am Florianturm kamen gut 1000 ehemalige Schülerinnen und einige Schüler. Auf dem Programm stand hauptsächlich Klönen über alte Zeiten. Fast alle Jahrgänge waren vertreten und einige nahmen für das große Wiedersehen sogar den Weg aus den USA, Irland, Wien und Stockholm auf sich. Andere schickten per Faxe Grüße aus aller Welt. |
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Erinnerungen an die Schulzeit standen beim Treffen der ehemaligen Marie-Reinders-Realschülerinnen im Mittelpunkt. Foto: Orlikowski |